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tägliches Üben bei LRS
Täglich üben mit einem LRS-Kind – ohne Streit, ohne Tränen, ohne dass Sie selbst zur Nachhilfelehrerin werden müssen
Wie Sie mit kleinen, täglichen Schritten Großes bewirken – und warum die LearningSuite genau dafür gebaut wurde.
Es ist Dienstagabend, halb sieben. Auf dem Küchentisch liegt das Deutschheft. Daneben ein fast unberührtes Abendbrot. Ihr Kind sitzt mit verschränkten Armen auf dem Stuhl und sagt: „Ich kann das nicht.”
Sie atmen tief durch. Sie wollen helfen. Sie wollen geduldig sein. Und trotzdem spüren Sie, wie sich diese leise Anspannung in Ihnen aufbaut – diese Mischung aus Sorge, Erschöpfung und der Frage: Mache ich eigentlich alles richtig?
Wenn Sie das kennen, sind Sie in diesem Artikel genau richtig. Denn hier geht es nicht um schnelle Wunder. Hier geht es um etwas viel Wertvolleres: einen Weg, der funktioniert – für Ihr Kind, aber auch für Sie.
Warum tägliches Üben bei LRS so entscheidend ist – und warum es so schwer fällt
Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) brauchen etwas, das man in keinem Nachhilfeinstitut der Welt ersetzen kann: Wiederholung. Jeden Tag. In kleinen Dosen.
Das ist kein pädagogisches Mantra, das ist schlicht Hirnbiologie. Das Gehirn lernt über Wiederholung. Die Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen – die neuronalen Netzwerke, die am Ende dafür sorgen, dass ein Kind flüssig lesen oder sicher schreiben kann – bilden sich nicht in einer zweistündigen Wochensitzung. Sie entstehen durch viele, viele kurze Kontakte mit dem Lernstoff.
Und doch: Genau dieses tägliche Üben ist in Familien mit LRS-Kindern oft die größte Herausforderung.
Warum?
- Weil der Tag schon voll ist. Schule, Hausaufgaben, Hobbys, das Geschwisterkind, das auch noch Aufmerksamkeit braucht.
- Weil das Kind nicht mehr kann. Nach einem Schultag, der ohnehin anstrengender war als für andere Kinder, soll es nochmal üben? Das fühlt sich an wie eine Strafe.
- Weil Sie nicht genau wissen, was Sie üben sollen. Worauf kommt es wirklich an? Welche Reihenfolge? Welche Übung ist gerade die richtige?
- Weil das Üben schnell in Streit endet. Und Sie wollen nicht, dass Lernen für Ihr Kind mit schlechten Gefühlen verknüpft wird.
Das sind vollkommen nachvollziehbare Gründe. Und genau hier setze ich an.
Was Sie von mir nicht bekommen werden
Ich möchte ehrlich mit Ihnen sein, bevor Sie weiterlesen: Was Sie von mir nicht bekommen, ist ein Wundermittel. Keine App, die das Problem in zwei Wochen löst. Keine Garantie, dass Ihr Kind in einem halben Jahr fehlerfrei schreibt.
Was Sie von mir bekommen, ist etwas anderes:
- Fachliches Wissen, das ich in über 15 Jahren Arbeit mit Kindern mit LRS und Legasthenie aufgebaut habe.
- Strategien, die auf der Arbeit mit echten Kindern basieren – nicht auf Theorie, sondern auf dem, was im Alltag funktioniert.
- Eine Struktur, die den Lernstoff in kleine, verdauliche Portionen aufteilt – damit Ihr Kind nicht überfordert wird.
- Übung, Übung, Übung – aber in einer Form, die Ihr Kind gerne macht.
Und vor allem: Begleitung. Damit Sie nicht mehr das Gefühl haben, alles allein stemmen zu müssen.
Die LearningSuite – gebaut für den Alltag von Familien mit LRS-Kindern
Die LearningSuite ist meine digitale Lernumgebung. Aber sie ist nicht einfach nur eine Online-Plattform mit Übungsaufgaben. Sie ist das Ergebnis einer konkreten Beobachtung aus meiner Praxis: Viele Eltern wollen täglich mit ihrem Kind üben – ihnen fehlt nur das Werkzeug dafür.
Was die LearningSuite von klassischen Lern-Apps unterscheidet
Wenn Sie schon einmal eine Lern-App ausprobiert haben, kennen Sie wahrscheinlich dieses Gefühl: Die ersten Tage läuft es gut. Dann lässt die Motivation nach. Die App belohnt zwar mit Sternchen und Punkten, aber irgendwie fehlt etwas. Etwas Menschliches.
Genau das ist der Unterschied.
In der LearningSuite bin ich dabei. Ich kommuniziere mit Ihrem Kind – über seine Schwierigkeiten, seine Fehler, aber vor allem über seine Fortschritte. Nicht als Algorithmus, der Daten auswertet, sondern als Lerntrainerin, die jedes Kind einzeln sieht.
Das bedeutet:
- Rückmeldungen sind persönlich, nicht automatisch generiert.
- Fehler werden erklärt, nicht nur angestrichen.
- Fortschritte werden gewürdigt, nicht nur in Sternchen verpackt.
Warum 5 bis 10 Minuten am Tag ausreichen
Eine Frage, die mir Eltern sehr häufig stellen: „Wie viel muss mein Kind denn üben, damit wirklich etwas passiert?“
Die Antwort überrascht die meisten: 5 bis 10 Minuten am Tag reichen aus.
Warum so wenig? Weil das Gehirn nicht durch Masse lernt, sondern durch Regelmäßigkeit. Ein Kind, das jeden Tag fünf Minuten die richtigen Übungen macht, macht in einem Monat mehr Fortschritte als ein Kind, das einmal pro Woche eine Stunde paukt.
Diese kurzen täglichen Einheiten haben noch einen Vorteil: Sie passen in jeden Alltag. Vor dem Abendessen. Im Auto auf dem Weg zum Sport. Nach den Hausaufgaben als kurze Abwechslung. Kein Familientermin muss mehr um das Üben herumgebaut werden.
Und auch wenn ich mich jetzt auf dünnes Eis bewege: Plötzlich können 12 Wochen Ferien im Jahr zu einem wahren Leistungsbooster werden.
Für wen ist die LearningSuite gemacht?
Vielleicht erkennen Sie sich in einer dieser Situationen wieder:
„Mein Kind hat gerade die Diagnose LRS bekommen – und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.”
Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Eltern auf meine Seite stoßen. Die Diagnose ist da, die Schule empfiehlt „üben, üben, üben” – aber was genau geübt werden soll und wie, das bleibt oft offen.
Die LearningSuite gibt Ihnen hier eine klare Struktur. Sie wählen den passenden Kurs aus, und Ihr Kind bekommt jeden Tag die nächste passende Übung. Sie müssen nicht selbst zur Didaktikerin werden. Sie begleiten nur – wie eine unterstützende Seitenlinie.
„Wir üben schon seit Monaten – aber es fühlt sich an, als würden wir im Kreis laufen.”
Dieses Gefühl teile ich mit vielen Familien. Oft liegt es nicht daran, dass zu wenig geübt wird. Sondern daran, dass das Üben nicht aufeinander aufbaut. Oder dass die falschen Dinge im Fokus stehen. Oder dass das Üben überlagert wird von dem Gefühl, dass es in der nächsten Arbeit eh wieder schief gehen wird.
In der LearningSuite ist der Lernweg strukturiert und progressiv aufgebaut. Es gibt keine Sackgassen, keine zufälligen Aufgaben. Jede Übung bereitet auf die nächste vor. Und wenn Ihr Kind irgendwo stecken bleibt, können wir das erkennen – und anders vorgehen.
Anders als bei allen anderen Lernplattformen da draußen, bin ich als Ansprechpartner im Hintergrund immer bereit, um die Verständnisfragen Ihres Kindes zu klären.
„Wir suchen Präsenz-Training, aber es gibt in unserer Nähe nichts Passendes.”
Ich weiß, wie frustrierend das ist. Gutes Lerntraining für LRS gibt es nicht überall – und auch dort, wo es Angebote gibt, sind Wartezeiten von sechs Monaten keine Seltenheit.
Die LearningSuite ist auch für diese Familien gemacht. Sie ermöglicht es mir, meine jahrelange Erfahrung in den Alltag von Familien zu bringen, die vor Ort kein passendes Angebot haben. Die Plattform ersetzt kein intensives persönliches Lerntraining mit allem, was dazugehört. Aber sie bietet eine durchdachte, fachlich fundierte Begleitung – und ist damit für viele Familien genau das, was sie brauchen.
Zwei Kurse vorgestellt
Lesetraining – Flüssig lesen lernen, Schritt für Schritt
Stockendes Lesen ist oft das erste, was Eltern bei ihrem Kind auffällt. Die Ursache liegt meist tiefer, als man denkt: im automatisierten Erkennen von Buchstabenkombinationen.
Wer jeden Buchstaben einzeln entschlüsseln muss, kann nicht gleichzeitig den Sinn eines Satzes erfassen. Das Lesen bleibt anstrengend. Und weil es anstrengend ist, wird wenig gelesen. Und weil wenig gelesen wird, bleibt das Lesen anstrengend – ein Kreislauf, der sich nur durchbrechen lässt durch gezielte, regelmäßige Übung.
Genau hier setzt das Lesetraining an. Es trainiert gezielt die Strukturen, die für flüssiges Lesen notwendig sind – nach einer didaktisch langjährig erprobten Methode.
1. Ihr Kind kann sich einen Text zu einem Thema seiner Wahl aussuchen. Dieser Text wird nun gelesen.
- Alle Lesetexte in der LearningSuite sind zusätzlich von mir eingesprochen. Sollten Sie aus zeitlichen Gründen oder weil es die angespannten Nerven nicht mehr erlauben, das tägliche Lesen gerne abgeben wollen, stehe ich mit einem einzigen Knopfdruck zur Verfügung und übernehme Ihre Vorlesefunktion. Ihr Kind bekommt den gelesenen Text also auch noch einmal vorgelesen.
- Nun kommt der entscheidende Schritt. Mit einem Klick wird das laute Vorlesen Ihres Kindes nun aufgenommen und landet bei mir auf dem Schreibtisch. Ich höre mir den Text an und gebe Ihrem Kind schnellstmöglich eine individuelle und wertschätzende Rückmeldung.
Sie können es sich vielleicht aktuell noch nicht vorstellen – aber die Rückmeldungen der Eltern, die die LearningSuite bereits nutzen, sind eindeutig: Das Vorlesen und das Warten auf eine Rückmeldung einer echten und authentischen Person, ist für viele Kinder der absolute Gamechanger. Plötzlich gibt es keinen Streit mehr mit den Eltern und gleichzeitig ist da jemand, der sich ehrlich für die Fortschritte und die Ergebnisse interessiert.
Julian hat für seine ersten Lesetexte zwischen 6 und 10 Minuten gebraucht. In seiner letzten bearbeiteten Lektion hat er es auf 4:24 min geschafft. Wow!
Auch Tim hat in seiner ersten Lektion keinen Text unter 9 Minuten geschafft. Mittlerweile hat er seine Lesegeschwindigkeit verdoppelt.
Satz des Tages – Englisch, jeden Tag ein Satz, Fremdsprache mit System lernen
Englisch ist für viele Kinder mit LRS eine zusätzliche Hürde. Besonders die Vokabeln bleiben oft einfach nicht hängen – nicht, weil die Kinder nicht wollen, sondern weil die Lernstrategien, die in der Schule vermittelt werden, oft nicht zu einem LRS-Gehirn passen.
Das Vokabeltraining in der LearningSuite nutzt das Prinzip des verteilten Lernens: Die Vokabeln des Grundwortschatzes (also nichts mit Taucherflossen oder Keramiktassen – Vokabeln, die kein Mensch braucht) werden immer und immer wieder wiederholt. Gleichzeitig gibt es zu jedem Satz eine kurze Erklärung zu einer Grammatik, die hier verwendet wurde. So werden auch „alte“ Themen aus dem Unterricht immer wiederholt und gefestigt.
Und den noch viel größeren Gamechanger habe ich noch gar nicht erwähnt: Auch hier sind die Sätze eingesprochen und ihr Kind kann die Grundkompetenzen Lesen und Hören (endlich) miteinander verknüpfen. Im letzten Schritt darf nun Ihr Kind auch mir den Satz vorlesen.
Eine kleine Rechnung am Rande: Die Sprechanteile während einer alltagstauglichen Unterrichtsstunde liegen durchschnittlich zu 60 – 80 % bei der Lehrkraft und zu 20 – 40 % bei den Schülerinnen und Schülern. Diese 20 – 40 % teilen sind – je nach Klasse – sagen wir 25 Kinder. Grob überschlagen sind das 15 Minuten, die den Kindern im Klassenzimmer bleiben. Das wiederum sind durchschnittlich etwa 36 Sekunden pro Schüler. Wenn Ihr Kind nun zu denen gehört, die es aufgrund ihrer Schwierigkeiten vermeiden, überhaupt etwas im Unterricht zu sagen, können Sie gerne einmal selbst überschlagen, wie viel Englisch Ihr Kind in der Woche eigentlich so spricht. Das nennt sich dann übrigens Fremdsprachenlernen. Entschuldigen Sie, ich habe kurz Tränen in den Augen vor Lachen.
Mit der LearningSuite spricht Ihr Kind also einen englischen Satz pro Tag – und wenn es möchte gerne auch mehr – und zählt alleine schon damit zu dem Teil der Klasse, der „viel Englisch spricht“. Meine eigenen Worte hören sich völlig paradox an, aber so sind die aktuellen Rahmenbedingungen. Es ist also gar nicht so schwer, Ihr Kind in den aktiveren Teil der Klasse zu heben.
Wie unser gemeinsamer Weg aussehen kann
Ich möchte Ihnen gern erklären, wie die Zusammenarbeit zwischen Ihnen, Ihrem Kind und mir konkret aussieht.
Schritt 1: Zugang erhalten
Nach der Anmeldung bekommen Sie per E-Mail Ihre Zugangsdaten. Sie loggen sich ein – und sind sofort drin. Keine komplizierte Installation, keine technischen Hürden.
Schritt 2: Den passenden Kurs wählen
Sie entscheiden, welcher Kurs zu Ihrem Kind passt – oder kombinieren mehrere. Bei Unsicherheit können Sie mich jederzeit fragen. Ich berate Sie gerne.
Schritt 3: Täglich üben – 5 bis 10 Minuten
Ihr Kind arbeitet selbstständig. Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie in eine kurze Lernzeit passen. Sie als Elternteil müssen nicht danebensitzen und kontrollieren – Sie dürfen, wenn Sie möchten, aber Sie müssen nicht.
Schritt 4: Rückmeldungen – Authentisch und von jemandem, der Ahnung hat
Die Rückmeldungen, die ich Ihrem Kind als Text oder als Sprachnachricht in der LearningSuite hinterlasse, bekommen Sie zusätzlich auf die E-Mail geschickt, über die Sie sich bei der LearningSuite angemeldet haben. Auch wenn die Kommunikation zwischen Ihrem Kind und mir selbstständig ablaufen kann, bleiben Sie also immer im Bild.
Und an dieser Stelle möchte ich noch einmal die Einzigartigkeit dieses Konzepts betonen: Als LRS-Trainerin weiß ich genau, worauf ich achten muss und worauf die Fehler der Kinder zurückzuführen sein könnte. Meine Rückmeldungen bestehen also nicht aus „hey super“ oder „mach das bitte nochmal“, sondern aus pädagogisch, didaktisch und fachlich konstruktiver und wertschätzender Kritik. Seien Sie sich sicher, dass Sie viele Fehler Ihres Kindes in Zukunft mit anderen Augen sehen werden.
Schritt 5: Fortschritte sehen
Sie verfolgen, wie Ihr Kind Woche für Woche weiterkommt. Kleine Erfolge werden sichtbar. Und Sie als Familie sehen: Es bewegt sich etwas.
Wie Sie aus täglichem Üben eine verlässliche Routine machen
Eine der schönsten Rückmeldungen, die ich von Eltern bekomme, ist dieser Satz: „Das Üben ist einfach Teil unseres Alltags geworden – so wie Zähneputzen.”
Wenn Sie dort hin wollen, hilft es, einige Grundsätze zu kennen, die aus der Verhaltensforschung für den Aufbau von Gewohnheiten bewährt sind.
Verankern Sie das Üben an einen bestehenden Zeitpunkt
Der schwierigste Teil an neuen Routinen ist nicht das Tun selbst – sondern daran zu denken. Deshalb funktioniert der sogenannte „Habit Stacking”-Ansatz so gut: Sie hängen die neue Gewohnheit an eine bereits etablierte an.
Beispiele, die in Familien mit LRS-Kindern gut funktionieren:
- Direkt nach dem Frühstück, bevor es zur Schule geht. Der Kopf ist frisch, die Konzentration ist gut. Keine Vorbereitung nötig.
- In den ersten Minuten nach dem Heimkommen aus der Schule – bevor sich das Kind endgültig ausbreitet auf dem Sofa und schwer wieder hochzukommen ist.
- Direkt vor dem Abendessen. Viele Familien haben feste Essenszeiten – eine wunderbare Verankerung.
- Vor der Gute-Nacht-Geschichte. Besonders bei jüngeren Kindern ein starker Anker.
Wählen Sie einen Zeitpunkt – und halten Sie ihn zwei Wochen konsequent durch. Nach zwei Wochen fragt Ihr Kind meist selbst, weil es der Ablauf erwartet.
Machen Sie den Einstieg so einfach wie möglich
Ein weiterer Trick: Reduzieren Sie die Hürde, überhaupt anzufangen. Das Tablet, auf dem die LearningSuite läuft, liegt immer am selben Platz. Das Kind muss nicht suchen, nicht fragen, nicht auf Sie warten. Es muss nur hinsetzen und anfangen.
Diese Form der Vorbereitung im Vorhinein ist der unsichtbare Unterschied zwischen Routinen, die halten, und solchen, die nach zwei Wochen wieder zusammenbrechen.
Feiern Sie die Serie, nicht nur den Erfolg
Kinder mit LRS haben oft gelernt, sich an Leistung zu messen. „Wie viele hab ich richtig gemacht?” „Wie schnell war ich?” Diese Fragen sind nicht falsch – aber sie sind in den ersten Wochen der falsche Fokus.
Viel wertvoller ist etwas anderes: Würdigen Sie die Serie. Der siebte Tag in Folge. Der vierzehnte. Der dreißigste. Jeder dieser Tage baut Selbstwirksamkeit auf – unabhängig davon, wie viele Fehler gemacht wurden.
Ich empfehle Eltern gerne, einen kleinen Monats-Kalender an den Kühlschrank zu hängen. Jeder Tag, an dem geübt wurde, bekommt ein Häkchen. Am Ende des Monats sehen Sie und Ihr Kind gemeinsam: Das haben wir geschafft. Gemeinsam.
Und mit der Routine kommen auch die Erfolge. Immer.
Der Umgang mit Fehlern – ein Schlüssel zum Lernerfolg
Ich möchte auf einen Aspekt noch näher eingehen, weil er in der Arbeit mit LRS-Kindern so entscheidend ist: Wie reagieren Sie, wenn Ihr Kind einen Fehler macht?
In meinen Jahren als Lerntrainerin habe ich beobachtet: Kinder mit LRS haben bereits Tausende von Fehlererlebnissen hinter sich. Jedes rot angestrichene Diktat, jedes Stolpern beim Vorlesen in der Klasse, jedes „Du musst das nochmal machen” – all das hinterlässt Spuren.
Diese Kinder haben oft nicht nur eine Lese-Rechtschreibschwäche. Sie haben auch eine Fehler-Angst entwickelt.
Bei Gelegenheit können Sie mal einen Blick in den Artikel zu Misserfolgsvermeidungsstrategien werfen. Ich bin gespannt, ob Sie Ihr Kind hier wiederfinden.
Was Fehler-Angst mit dem Lernen macht
Wenn ein Kind Angst vor Fehlern hat, passiert etwas durch und durch Kontraproduktives: Das Gehirn schaltet in einen Schutzmodus. Die Konzentration schwindet. Die Aufmerksamkeit richtet sich nicht mehr auf die Aufgabe, sondern auf die Angst. Und – leider – die Fehlerhäufigkeit nimmt dadurch noch zu. Mehr Lernen unter Anspannung führt also eher zu noch mehr Fehlern.
Deshalb ist es so wichtig, zu Hause einen angstfreien Übungsraum zu schaffen. Die LearningSuite ermöglicht uns das: Fehler werden nicht dramatisiert. Es gibt keine „falsch”-Glocke, kein rotes Kreuz, das durch den Bildschirm zuckt. Stattdessen werde ich ruhig erklären, was hier womöglich im Kopf Ihres Kindes passiert ist – und es wird sich verstanden fühlen.
Was Sie als Elternteil tun können
Wenn Ihr Kind einen Fehler macht und zu Ihnen schaut: Bleiben Sie ruhig. Sagen Sie nicht „Siehst du, da hast du wieder…” Sagen Sie stattdessen etwas wie: „Interessant. Was meinst du, warum ist das hier so?“
Diese Frage – so einfach sie klingt – verändert alles. Sie macht aus einem Fehler eine Entdeckung. Aus einer Niederlage eine Chance, etwas zu verstehen. Und sie zeigt Ihrem Kind: Fehler sind nichts, wofür man sich schämen muss. Sie sind der natürliche Teil des Lernens.
Was sich im Familienalltag verändert – der oft übersehene Nebeneffekt
Wenn Eltern mir nach einigen Wochen LearningSuite schreiben, sind die schönsten Rückmeldungen nicht die, in denen es um Lernerfolge geht. Sondern die, in denen Eltern sagen:
„Wir streiten nicht mehr über das Üben.”
Das ist etwas, worüber in der LRS-Förderung zu wenig gesprochen wird. Die emotionale Entlastung für Familien ist fast genauso wichtig wie der eigentliche Lernerfolg.
Denn was nützt es, wenn ein Kind nach monatelangem Kampf etwas besser liest – wenn gleichzeitig die Beziehung zu den Eltern belastet ist, weil Lernen zum Streitthema Nr. 1 geworden ist?
Die LearningSuite nimmt Ihnen als Eltern die Rolle der Kontrolle weg. Sie müssen nicht mehr die Person sein, die Fehler anstreicht und zum Weitermachen drängt. Diese Rolle übernehme ich. Sie dürfen wieder das sein, was Ihr Kind am meisten braucht: Mama oder Papa. Ruhender Pol. Trostspender, wenn etwas nicht geklappt hat. Jubler, wenn ein Erfolg da ist.
Was das tägliche Üben bewirkt
Hinter den kleinen täglichen Lerneinheiten steckt noch eine tiefere Wirkung, die oft übersehen wird: Selbstwirksamkeit.
Ein Kind, das jeden Tag erlebt, dass es eine Aufgabe meistert – und sei sie noch so klein – baut ein Gefühl auf, das Kinder mit LRS oft längst verloren haben: „Ich kann das. Ich werde besser. Ich habe das selbst geschafft.”
Dieses Gefühl ist kostbar. Es ist das Fundament für alles, was danach kommt – nicht nur in der Schule, sondern im ganzen Leben.
Und genau deshalb ist der Zeitraum, in dem Ihr Kind mit der LearningSuite arbeitet, mehr als nur Übungszeit. Er ist ein täglicher kleiner Beweis: Ich bin nicht hilflos. Ich kann wachsen.
Auch zum Thema Selbstwirksamkeit habe ich bereits einen Blogartikel geschrieben. Es bedeutet mir viel, dass Sie sich mit den Themen Ihres Kindes befassen.
Häufige Fragen von Eltern
Ab welchem Alter ist die LearningSuite geeignet?
Ab der 2. Klasse können wir mit dem Lesetraining starten. Alle anderen Kurse sind ab dann passend, wenn Ihr Kind die Inhalte für die Schule benötigt.
Was, wenn mein Kind anfangs keine Lust hat?
Das ist völlig normal – besonders bei Kindern, die mit Lernen schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die ersten Tage brauchen manchmal etwas Ermutigung. Aber durch die kurze tägliche Zeit und die schnell sichtbaren Erfolge kommt die Motivation meist von selbst.
Brauche ich als Elternteil technische Vorkenntnisse?
Nein. Wenn Sie einen Browser öffnen und auf einen Link klicken können, sind Sie bestens vorbereitet. Die LearningSuite läuft auf Computer, Tablet und Smartphone.
Was, wenn wir merken, dass es nicht passt?
Sie können jederzeit kündigen – ohne Angabe von Gründen. Ich möchte, dass Sie die LearningSuite in Ruhe ausprobieren und selbst entscheiden, ob sie zu Ihrer Familie passt. Nutzen Sie gerne das Schnupperkurs-Angebot, um ein Gefühl für den Aufbau und die Benutzeroberfläche der LearningSuite zu bekommen.
Ersetzt die LearningSuite ein persönliches Lerntraining?
Bei schwerwiegenden Fällen nicht vollständig – hier ist persönliches Training oft die bessere Wahl. Für sehr viele Familien aber ist die LearningSuite eine ausgezeichnete Begleitung, die den Alltag nachhaltig entlastet und echte Fortschritte bringt.
Jedes Kind ist anders und jeder Mensch lernt anders. Probieren Sie aus, was funktioniert. Sie können nur gewinnen.
Ein letzter Gedanke, bevor Sie Ihren Zugang zur LearningSuite buchen
Ich arbeite seit über 15 Jahren mit Kindern, die mit dem Lesen und Schreiben kämpfen. Ich habe viele, viele Familien begleitet – und eines kann ich mit Sicherheit sagen: Abwarten ist nie die richtige Entscheidung.
Kinder mit LRS brauchen Unterstützung. Je früher, desto besser. Und sie brauchen eine Unterstützung, die in ihren Alltag passt. Die die Familie nicht zusätzlich belastet. Die sie selbst in die Hand nehmen können.
Genau dafür habe ich die LearningSuite so gebaut, wie sie ist.
Wenn Sie neugierig geworden sind, schauen Sie sich den Schnupperkurs an. Er ist kostenlos und Sie können in Ruhe prüfen, ob es sich für Ihre Familie richtig anfühlt.
Und wenn Sie unsicher sind, ob die LearningSuite das Richtige für Ihr Kind ist – schreiben Sie mir einfach. Ich antworte persönlich.

Ein Schritt nach dem anderen. Ich helfe Ihnen dabei.
Nun sind Sie bereit für den nächsten Schritt
Wenn Sie auf der Suche sind nach Möglichkeiten, mit Ihrem Kind am Bildschirm das Lesen zu üben, kann ich Ihnen übrigens auch die Übungen von Siegbert Rudolph – der Lesekoch – empfehlen.


















