Wie ich zum Schreiben gefunden habe – Autorenbericht

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Wie ich zum Schreiben gefunden habe

Mein Name ist Annie Waye, und ich veröffentliche seit 2021 Fantasy- und Liebesromane. Dass ich das Schreiben für mich entdeckt habe, ist aber schon viel länger her.

Ich war immer ein sehr phantasievolles Kind und habe mir gern Geschichten ausgedacht. Außerdem war ich fasziniert von meinen Träumen und habe irgendwann angefangen, ein Traumtagebuch zu führen, weil ich keinen davon vergessen wollte. Sowohl in der Nacht als auch in meinen Tagträumen habe ich mich gern in fremde Welten geflüchtet – am allerliebsten während des Unterrichts in der Schule 😉 In meinen Freistunden habe ich mit Freundinnen Geschichten und Charaktere erfunden und eigene Szenen nachgestellt.

Irgendwann ist mir dann klar geworden, dass mir das nicht reicht. Ich wollte keine flüchtigen Geschichten mehr haben, sondern etwas Festes, etwas Großes, etwas Vollständiges. Ich wollte sie aufschreiben – Storys mit einem Anfang, einem Mittelteil und einem Ende. Am liebsten ein Buch, wie ich es selbst gern lesen wollen würde.

Ja, genau das war der entscheidende Gedanke: Ich wollte mein neues Lieblingsbuch einfach selbst schreiben.

Mit dreizehn Jahren habe ich einfach damit angefangen. Ich habe ein Traum aus meinem Traumtagebuch genommen und daraus eine lange Geschichte gesponnen. Nach einem Jahr, in dem ich fast täglich an meiner Story geschrieben habe, ist am Ende tatsächlich ein Buch herausgekommen. Ich hatte es geschafft! Ich hatte mir vorgenommen, ein vollständiges Manuskript zu schreiben, und mir unter Beweis gestellt, dass ich das kann. Von da an wurde es schnell mehr.

Lange habe ich nur „für die Schublade“ geschrieben, was bedeutet, dass ich einfach nur vor mich hingeschrieben habe, ohne daran zu denken, meine Geschichten zu veröffentlichen. Erst mit der Zeit ist dieser Wunsch stärker geworden, und inzwischen habe ich schon sechs Romane veröffentlicht. Mehr davon sind auf dem Weg.

 

Für mich ist Schreiben so viel mehr, als einfach nur Worte zu bilden,

denn mit diesen Worten kann ich Menschen aus ihrem Alltag entfliehen lassen und auf Abenteuer schicken – und nicht zuletzt auch mich selbst. In gewisser Weise ist Schreiben für mich inzwischen wie Fernsehen: Ich liebe und hasse Charaktere, werde von unerwarteten Wendungen überrascht und bin ganz traurig, wenn die Geschichte irgendwann endet. Genau diese Gefühle möchte ich in anderen wecken. Ich will ihnen zeigen, wie groß die Macht der Vorstellungskraft ist, und dass einem mit ihr keine Grenzen gesetzt sind.

Lesen und Schreiben sind zwei der wertvollsten Dinge, die man in der Schule lernen kann – und doch sind sie so viel mehr, als man im Unterricht lernt. Sie sind das Tor zu anderen Welten, zu neuen Abenteuern, zu großen Gefühlen und vor Aufregung wie wild schlagenden Herzen. Zumindest für mich, und vielleicht ja auch für dich. Wenn du dich auf diese Entdeckungsreise wagen willst, dann bis bald – denn wir sehen uns auf der anderen Seite!

Annie Waye

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Ich danke Annie Waye für diese wunderbaren Worte, die Mut machen sollen!

Wollt ihr mehr über Annie Waye erfahren? Dann schaut doch mal direkt auf ihrer Seite www.aniewaye.de vorbei! 

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